Foto: Christian Egelhaaf


 

Ausstellung
7. Oktober bis 19. November 2017

SALZ

Das Forum für Kultur und Umwelt präsentiert in diesem Jahr seine Veranstaltungen zum Thema "Salz in der Linse". Der Lauenburgische Kunstverein und das Lebenshilfewerk Mölln-Hagenow beteiligen sich mit einer Ausstellung in Mölln im Robert-Koch-Park daran.

Beteiligte Künstler_innen
Eva Ammermann, Sabine Binnemann, Wiebke Diedrichsen, Harald Drewes, Heidemarie Ehlke, Petra Schmidt-Eßmann, Sabine Fink, Ko Floriana, Almuth Grätsch, Jürgen Grieger-Lempelius, Christian Kattenstroth, Christiane Leptien, Detlef Otte, Monika Scheer, Hans Schümann, Ludwig Vöpel, Birgit Waniorek.

Eröffnung | Sonnabend, 7. Oktober 13.00 Uhr
Begrüßung | Ines Senftleben (Geschäftsführerin LHW) und
Almuth Grätsch (Leiterin der Kulturwerkstatt LHW)
Einführung | Bill Boehart (1. Vorsitzernder des LKV) und
Michael Packheiser (M. A., Museumleiter)
Musik/Gesang | Lene Strindberg
Die Künstler_innen sind anwesend.

Ort | Veranstaltungssaal Haupthaus im Robert-Koch-Park, Hindenburgstraße 13, 23879 Mölln

Öffnungszeiten | Do. bis So. 14-18 Uhr.
Für Gruppen und Schulklassen auch nach Vereinbarung
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Einladung zur Vernissage

Bilder von der Vernissage

Presseberichte
30.09.2017 Herzogtum Direkt

30.09.2017 Möllner Markt am Wochenende

08.10.2017 Herzogtum-Direkt.de

Für interessierte Künstler_innen: Ausschreibungsunterlagen der Ausstellung

 




 

SALZ in der Linse

Vom 29. September bis 19. November 2017 präsentiert das Forum Kultur & Umwelt unter dem Titel "SALZ in der Linse" ein vielfältiges Programm. Der Lauenburgische Kunstverein ist mit mehreren Veranstaltungen zum Thema im Programm vertreten.
Programmheft mit allen Terminen.

 

 


 


Foto: Eva Ammermann


Schulprojekt: Termine nach Vereinbarung

„EINE MESSERSPITZE SALZ“

Über Mengenangaben in Kochrezepten

Lauenburgischer Kunstverein
Ein Schulprojekt 3./4. Klasse, 5./6. Klasse
Projektleiterin: Eva Ammermann

Das älteste zurzeit bekannte deutsche Kochrezept stammt aus dem „Das bu:och von gu:oter spise“. Das handschriftliche Kochbuch aus der Zeit um 1350 beschreibt eine Konkavelite; eine süße Füllung aus Mandelmilch und Kirschen. Zum Salz äußert sich der unbekannte Verfasser wie folgt „Und man versalze es nicht und serviere es“.

Mengenangaben wurden früher nur sehr ungenau oder gar nicht angegeben. „… eine halbe Nuß“, „.., eine Handvoll …“ oder „zwei halbe Eierschalen voll …“. Heute werden die Zutaten genau in Gramm abgewogen.

Wir wollen uns mit den verschiedenen Mengenangaben beschäftigen und nach einem alten Rezept ein Brot backen. Für das Auswiegen der Zutaten werden wir eine alte Waage verwenden. Dafür müssen wir die Gewichtsangaben
vergleichen, eventuell auch umrechnen und die entsprechenden Gewichte zum Auswiegen zusammenstellen.

Grundrezepte für Brot bestehen aus Mehl, Hefe oder Sauerteig, Wasser und Salz. Meistens ist es eine Prise Salz und wir werden Fragen nachgehen wie
„Woher kommt unser Salz?“ „Und woher kam es früher?“ „Auf welchem Weg kam das Salz nach Mölln?“ „Was können wir über die Lebensmittelversorgung der damaligen Zeit erfahren?“

Wir besuchen das Stadtmuseum in Mölln und informieren uns über die lokale Geschichte der Stecknitzfahrer und die damit verbundene Bedeutung des Salzes.

Anmeldung: mail@eva-ammeramnn.de | mobil 0 17 25 32 35 72
Den teilnehmenden Schulklassen entstehen keine Kosten.

Vom 29. September bis 19. November 2017 präsentiert das Forum Kultur & Umwelt unter dem Titel "SALZ in der Linse" ein vielfältiges Programm. Diese Veranstaltung gehört dazu. Programmheft mit allen Terminen.

 

 




 

Dienstag, 31. Oktober | 19.30 Uhr

Eine andere Welt ist pflanzbar | Teil 5

Film von Ella von der Heide, 2016

Lauenburgischer Kunstverein e.V. | KulturLandWirtSchaft e. V.

Der neue Film von Ella von der Haide ist eine Reise zu sieben Gemeinschaftsgärten in Deutschland: Gemeinschaftsgarten Annalinde Leipzig, Keimzelle und Hof vorm Deich Hamburg, Interkultureller Frauengarten Oberhausen, Experimentier- und Wabengarten des Ökologischen Bildungszentrums München, Interkultureller Garten Aalen.

Wir lernen die Projekte in ihrer städtischen Umgebung kennen und begleiten sie über ein Jahr hinweg durch die vier Jahreszeiten: vom Säen über das Ernten bis zur Winterarbeit. Der größte Gemeinschaftsgarten umfasst zwei Hektar und der kleinste gerade einmal 150 Quadratmeter.

Die Gemeinschaftsgärten sind Orte gesellschaftlicher Transformation und der Visionen, in denen eine sozial gerechte, basisdemokratische, inklusive und ökologische Gesellschaft experimentell erprobt wird.

Regie: Ella von der Haide, Kamera: Sanne Kurz, 55 Minuten
Ort: Domäne Fredeburg, „Alter Pferdestall,“ Domänenweg 1, 23909 Fredeburg
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Vom 29. September bis 19. November 2017 präsentiert das Forum Kultur & Umwelt unter dem Titel "SALZ in der Linse" ein vielfältiges Programm. Diese Veranstaltung gehört dazu. Programmheft mit allen Terminen.

 

 



Friedrich Nietzsche


2. November 2017
LKV-Blickpunkt | Zum Lutherjahr

Der Mordfall Gott

Ein philosophischer Krimi

Vortrag von Dr. William Boehart

Termin | Donnerstag, 2. November 2017 | 19:30 Uhr
Ort
| im „Alten Pferdestall“ der Domäne Fredeburg
Domänenweg 1 | 23909 Fredeburg
direkt an der B 207 zwischen Mölln und Ratzeburg
Eintritt
| 5,00 €, Gäste 7,00 €

"Der tolle Mensch sprang mitten unter sie und durchbohrte sie mit seinen Blicken: Wohin ist Gott? Rief er, ich will es euch sagen! Wir haben ihn getötet, - ihr und ich! Wir alle sind seine Mörder!"  Friedrich Nietzsche aus seiner "Fröhlichen Wissenschaft" (1882)

Es wird viel in diesem Jubiläumsjahr über den Reformator Martin Luther geschrieben und gesagt. Sicherlich ein Jahrhundertgestalt. Häufig bleibt jedoch sein „Auftraggeber“ im Hintergrund der Feierlichkeiten – Gott. Denn Luther verstand sich als Vermittler zwischen Gott und Mensch.

Was ist aus diesem Auftraggeber geworden in den letzten 500 Jahren? Luther selbst würde staunen. Gott ist tod – so der Befund des 19. Jahrhunderts – man denke an Friedrich Nietzsche – , dessen Auswirkung im 20. Jahrhundert immer wieder reflektiert wurde. Heute ist der Befund selbstverständlich. Es gibt sogar das Gerücht, dass Er ermordet worden ist. Wer war der Täter? Wer hat Gott ermordet?

Der Vortrag befasst sich episodenhaft mit der langen Geschichte der Beziehung zwischen Gott und Mensch. Insbesondere werden Philosophen zu Wort kommen, wenn wir dem Mordfall nachspüren. Das Ergebnis – eine Überraschung, die doch letztlich als Selbstverständlichkeit daher kommt.

Der Referent hat an der Universität Hamburg mit einer Dissertation über Gotthold Ephraim Lessing promoviert.

 




 

2. + 7. November

Man muss nicht Salz in des Nachbars Wunde streuen (russisches Sprichwort)

Kennenlernen einer feinen Bewegungskunst

Denise Commandeur
Aikido und Aikinetik in Mustin
Aikido Club Mustin

Aikido ist eine friedliebende Kampfkunst aus Japan und basiert auf der Idee, unter allen Umständen gut zentriert, gelassen und geschmeidig zu bleiben. Angreifer werden mit weichen, fließenden Bewegungen zu Boden geführt, ohne dass sie Schaden nehmen.

Meditation, Gesundheitsübungen und Stock- und Schwertformen sind Teil des Trainings. Aikinetik befasst sich besonders mit dem harmonischen Zusammenspiel von Körper und Geist und übt u.a. die Waffenformen in entschleunigter Form. Männer und Frauen lernen gemeinsam und unterstützen sich gegenseitig auf dem Weg zu einer neuen, lebendig-entspannten Bewegungs- und Begegnungskultur, die auch im Alltag vieles erleichtert.

Wer Lust hat, einfach mal mitzumachen ist herzlich eingeladen:

Schnuppertraining Aikinetik: Do 2.11. 9.00 – 10.15 Uhr (kostenfrei)
Schnuppertraining Aikido: Di 7. 11. 20.00 – 21.15 Uhr (kostenfrei)
Ort: Aikido-Club-Mustin, Uns Dörphuus, Dorfstraße 57, 23911 Mustin
Denise Commandeur 0 45 46. 80 87 67 | denise.commandeur[@]web[.]de

Vom 29. September bis 19. November 2017 präsentiert das Forum Kultur & Umwelt unter dem Titel "SALZ in der Linse" ein vielfältiges Programm. Diese Veranstaltung gehört dazu. Programmheft mit allen Terminen.

 

 



5x4 kunstvolles Lächeln: Der 20. Newsletter von Regine Bonke ist erschienen!


Der 20. Newsletter der Artothek

Schauen Sie - nun sind es schon Zwanzig Newsletter, die ins Haus flattern und Sie teilhaben lassen an den federleichten, bunten, anregenden, aufmunternden, kulturstiftenden und sinnigen Gedanken und Bildern.

Was, Sie bekommen immer noch keinen? Das können Sie ändern. Melden Sie sich hier an, dann verschaffen Sie sich ein paarmal im Jahr ganz unverhofft eine kleine Kunstpause.

 

 



Foto: Astrid Oldenburg


 

Sonnabend, 11. November | 14.00 Uhr

Wo wollen wir hin?

Treffen des Arbeitskreises Ratzeburger-See- und Schaalsee-Landschaft
Lauenburgicher Kunstverein e.V., Grenzhus Schlagsdorf, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)

Zum dritten Mal trifft sich der im vorigen Jahr gegründete Arbeitskreis.
In ihm ist ein regionales Netzwerk entstanden, um eine grenzüberschreitende kulturelle und nachhaltige Entwicklung in den Regionen Ratzeburger See, Lauenburgische Seen und Schaalsee zu fördern.

Wir leben in einer Region, in der sich durch die still gestellten Flächen entlang der ehemaligen Grenze heute besonders geschützte Landschaften entwickelt haben, die einen beträchtlichen Wert für biologische Vielfalt, aber auch als Erholungsraum für Besucher aus den umliegenden Großstädten genießen.

Gibt es Visionen für unsere Region, die wieder mehr Trennendes überwinden, alternative Lebens- und Arbeitspraktiken ausprobieren oder Menschen motivieren, sich an die Entwicklung von Ideen zu machen? Wir wollen weiter darüber diskutieren, was für uns vor Ort Visionen sind, für die sich Menschen einsetzen, damit ihr Leben selbstbestimmter, sinnerfüllter, nachhaltiger und solidarischer wird.

Und: Wir wollen konkrete Projekte entwickeln und umsetzen.

Ort: Naturparkzentrum Uhlenkolk Mölln, Waldhallenweg 11, 23879 Mölln
Anmeldung und Information: Tel. 038875 20326 oder info@grenzhus.de
Unkostenbeitrag 5,- €

Vom 29. September bis 19. November 2017 präsentiert das Forum Kultur & Umwelt unter dem Titel "SALZ in der Linse" ein vielfältiges Programm. Diese Veranstaltung gehört dazu. Programmheft mit allen Terminen.

 

 




 

Sonntag, 12. November | 15.00 Uhr

Nachhalt ige Anlagen im Garten

Komposttrenntoilette, Verdunstungskühlschrank, Rocketstove, Germanenherd, Kontikiofen, Solaranlage für Tröpfchenbewässerung

Lauenburgicher Kunstverein e.V.
Vortrag | Referent: Gunther Heitmann, KulturEnergieBunkerAltonaProjekt (KEBAP e.V.)

In einem innerstädtischen Gartenprojekt beackert der Verein KulturEnergieBunkerAltonaProjekt (KEBAP e.V.) in Hamburg-Altona 25 Hochbeete.

Über das gemeinsame Gärtnern möchten wir auch ein Bewusstsein für mehr Nachhaltigkeit in unserem Verhalten fördern, indem wir versuchen Naturkreisläufe weitgehend zu schließen. Wir haben im Laufe der Zeit zahlreiche nachhaltige Anlagen, zumeist im Rahmen von Workshops, installiert, die ich in meinem Vortrag kurz vorstellen möchte: einen Verdunstungskühlschrank, eine Komposttrenntoilette, einen Rocketstove, einen Germanenherd, einen Kontikiofen, eine Insel-Solaranlage und eine damit betriebene Tröpfchenbewässerung sowie unser Regenwassersystem.

„Seit letztem Jahr bin ich bei KEBAP e.V. angestellt und kann endlich machen was mir Spaß bringt und was in meinen Augen Sinn macht.“ Gunther Heitmann, Diplom Ingenieur im Fachbereich Architektur

Ort: Lydia-Café, Schrangenstraße 3, 23909 Ratzeburg
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Vom 29. September bis 19. November 2017 präsentiert das Forum Kultur & Umwelt unter dem Titel "SALZ in der Linse" ein vielfältiges Programm. Diese Veranstaltung gehört dazu. Programmheft mit allen Terminen.

 

 



Foto: Christian Egelhaaf


 

Finissage
Sonntag 19. November 2017 | 15.00 Uhr

SALZ

Mit der Finissage der Ausstellung findet gleichzeitig der Abschluss der Kultur- und Umweltwochen des Forums Kultur & Umwelt statt.

 

Finissage | Sonntag, 19. November 15.00 Uhr
Ort | Veranstaltungssaal Haupthaus im Robert-Koch-Park, Hindenburgstraße 13, 23879 Mölln

 



Idee und Gestaltung: Regine Bonke


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